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Mittwoch, Dezember 5

Milliardär will Bewusstsein auf Maschinen übertragen

2045 soll das menschliche Bewusstsein auf Roboter übertragen werden. Das menschliche Bewusstsein soll von da an in syntetischen Träger-Körpern weiterleben - so soll die menschliche Rasse als Roboter-Spezies weiterexistieren und unsterblich werden.

Transhumanistische Phantasien

Sie nennen sich Transhumanisten - sie wollen über den Menschen hinausgehen. Im Falle von des russische Milliardär Dmitry Itskov soll der Mensch sich ganz von seinem fleischlichen Körper trennen und so Platz machen für eine neue Spezies: bewusste Roboter. Die Welt der Zukunft ist in seiner Vision eine Welt der Maschinen.
Damit diese Vision Wahrheit wird, hat der Milliardär die Initivative 2045 und in Russland sogar eine Partei gegründet, die das Ziel verfolgt, das menschliche Bewusstsein auf Maschinen zu übertragen und den Menschen damit bis zum Jahr 2045 unsterblich zu machen.

Donnerstag, November 1

Mythos 21. Dezember 2012 - Ende des Maya-Kalenders, Weltuntergang, Bewusstseinsprung?


Der 21. Dezember 2012 wird in der Esoterik-Szene sowie in den Grenzwissenschaften gerne für die verschiedensten Thesen herangezogen. Der Mayakalender endet angeblich an diesem Datum, die Menschheit soll in neue spirituelle Sphären aufsteigen, die Erde wechselt in eine andere Dimension,  seltene Planetenkonstellationen sollen angeblich auftreten und der Planet Nibiru soll angeblich für die planetare Apokalypse verantwortlich sein. Ein erstaunlich happiges Programm für nur einen einzigen Tag! Nun, wie Wahrscheinlich sind diese Thesen und auf welche Fakten bauen sie auf?

Dienstag, Oktober 9

Vorsicht vor Filter-Blasen im Internet


Eli Pariser schloss im Jahr 2000 sein Studium in Recht und Politikwissenschaft mit Auszeichnung ab. Er ist politischer Aktivist und Autor und war Geschäftsführer von MoveOn.org (2004 bis 2008) und seit 2008 Vorstandsvorsitzender.
Im anschliessenden Video berichtet er über seine Erfahrungen mit Informationsfiltern im Internet und wie sich diese Vorfilterung auf die für uns sichtbaren Informationen auswirkt.

Donnerstag, September 20

Wer eine Tasse Kaffee trinkt, verbraucht 140 Liter virituelles Wasser!


Wusstet ihr, dass ein durchschnittlicher Westeuropäer pro Tag 4000 Liter Wasser verbraucht? Diese Zahl brachte kürzlich die Unesco heraus. Aber wie kommt sie zu dieser Zahl? Jeder von uns trinkt 2 - 4 Liter Wasser täglich. Der Durchschnitts-Europäer verbraucht im Tag zwischen 130 - 160 Liter Wasser zum Duschen, Kochen und Waschen. Das weitaus meiste Wasser, dass die Bevölkerung der reichen Industrieländer zum Leben braucht, fällt jedoch fernab der heimischen Wohnung an. Der grösste Teil entsteht in der Lebensmittelherstellung. Die Landwirtschaft schluckt rund doppelt so viel Wasser, wie alle Aktivitäten der Menschheit zusammen. Die Fleischproduktion steht dabei an erster Stelle – 15‘500 Liter verbraucht ein Kilo Rindfleisch. In einem Steak sind somit 4000 Liter virituelles Wasser versteckt. Der Grund für diese Mengen ist das Futter. Statt Gras bekommen die Rinder heute Getreide oder Hülsenfrüchte – so viel, dass sich davon 3 Milliarden Menschen ernähren könnten. Auch hinter einem Kilo Schweinefleisch verbergen sich stolze 10‘000 Liter. Eine unscheinbare Packung Salami verbraucht damit immer noch über 1000 Liter Wasser. Aber auch hinter anderen Lebensmitteln verbirgt sich mehr Wasser, als ihr annehmen würdet: Bestellt ihr z.B. einen Espresso mit einem Glas Wasser, so steckt im Espresso 280 Mal mehr virituelles Wasser als im dazu bestellten Glas. 21'000 Liter Wasser sind nötig, um ein Kilo Kaffe herzustellen. Besonders viel Wasser wird - wie wir noch sehen werden -  für Baumwollprodukte aufgewendet. Auch die Papierproduktion kommt schlecht weg, erfordert doch ein einziges DIN-A4-Blatt 10 Liter Wasser.

Getreide trägt im Vergleich weit mehr zur Welternährung bei als Fleisch

Dienstag, August 28

Wiederbefüllbare Edelstahl-Kaffeekapseln reduzieren künftig den Abfallberg


Mit der wiederauffüllbaren Kaffeekapsel aus Edelstahl geht für viele Nespresso-Trinker nun endlich ein Wunsch in Erfüllung: Kapselabfallberge gehören ab sofort der Vergangenheit an.

Es geht ganz einfach: Den Lieblingskaffee in die Kapsel füllen, zuschrauben und wie gewohnt in die Maschine stecken. So schmeckt der Kaffee gleich doppelt gut, in dem Wissen, dass er einem nachhaltigen Lebensstil entspricht. Die Kapsel zum Reinigen nach Gebrauch unter fliessendem Wasser spülen und schon ist sie wieder einsatzbereit für die nächste Tasse.
Die patentierte Innovation aus einer kleinen Züricher Designschmiede ist aus rostfreiem Hightechstahl hergestellt und kostet CHF 39.- / EUR 33.-

Bezogen werden können die Kapseln bei:
Lecker, Stampfenbachstr.133, 8006 Zürich oder auf www.mycoffeestar.com

Freitag, Juli 6

Yasmin: Wie sich die Krise anfühlt - Ein Bericht live aus Spanien

Wie ich immer wieder feststellen muss, wollen nach wie vor die meisten nicht wahrhaben, was auf uns zukommt. Zu einem gewissen Masse ist dies nachvollziehbar, schliesslich gibt es hierzulande kaum spürbare Auswirkungen. Eine Bloggerin veröffentlichte neulich ein Mail ihrer Schwester, die in Spanien lebt und die Entwicklung hautnah miterlebt. Was sie hier schreibt, ist sehr erschreckend und kann in absehbarer Zeit auch hierzulande Realität werden. Nun aber möchte ich Euch die Mail von Yasmin aus Parets del Valles (Barcelona) nicht weiter vorenthalten:


"In Deutschland fand ich es spannend wenn eine Krise kam. Endlich passiert hier mal was. Vielleicht ein bisschen Veränderung, Spannung, Erschütterung unserer  Sicherheit.
Aber es kam keine Krise in Deutschland.

Mittwoch, Juli 4

Miscanthus - Rohstoff und Energielieferant der Zukunft


Bildquelle: extrafast.ru
In China schon seit langem bekannt und genutzt, wird dem Miscanthus gigantheus, auch Chinaschilf oder Elefantengras genannt, mehr Beachtung geschenkt. Die Pflanze,  besitzt nämlich eine Vielzahl von Eigenschaften, welche für diverse Einsatzgebiete hoch interessant sind. Vor allem die in den letzten Jahren erforschten Einsatzmöglichkeiten als vielseitiger Baustoff sind mehr als vielversprechend!

Montag, Juni 18

Filmtipp: WE FEED THE WORLD - Ein Film, der auf den Magen schlägt

Mit "We feed the world" hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

Täglich wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es den Hühnern in den Legebatterien geht oder mit welchen Mitteln die Tomaten in spanischen Gewächshäusern grossgezogen werden, bekommt darauf antworten, sowie auf diverse andere Fragen. 

Freitag, Juni 15

Filmtipp: Plastic Planet - Plastik wächst uns über den Kopf


Noch etwas mehr als ein Jahr und in Los Angeles wird es keine Plastiktüten mehr geben. Als bisher grösste Stadt der USA hat der Stadtrat beschlossen, die Ausgabe von Plastiktüten im Stadtgebiet zu verbieten. Papiertüten dürfen weiterhin angeboten werden, sollen in Zukunft jedoch teurer werden, damit die Menschen beginnen, ihre eigenen Taschen und Rucksäcke mit zum Einkaufen zu bringen.
Plastiktüten werden im Durchschnitt nur wenige Minuten gebraucht, belasten die Umwelt aber für viele hundert Jahre. Allein in Los Angeles geben die Geschäfte jedes Jahr die schwindelerregende Menge von 2,3 Milliarden Plastiktüten aus. Auch im vermeintlich "grüneren" Deutschland sind Plastiktüten wider allen besseren Wissens noch immer legal und werden massenhaft verwendet.
In Kalifornien haben nun bereits 45 Städte Plastiktüten verboten, ein Verbot für den ganzen Bundesstaat scheiterte jedoch infolge extremer Lobbyarbeit der Hersteller.

Freitag, April 20

Taste the Waste - Über die Vernichtung der Lebensmittel

Ich gebe es ja zu, der Titel "Probiert den Müll", ist nicht wirklich appetitlich; aber ein Hingucker. Das wird dem Film, meiner Ansicht nach, auf mehreren Ebenen gerecht. Denn wenn Menschen in Containern wühlen, sehen wir ja am liebsten weg. Peinlich, wenn Leute nach Essen oder Wiederverwertbarem in  unseren Abfällen suchen. Aber müssen wir uns dafür wirklich schämen, oder doch eher helfen und gegen die Ungerechtigkeit der Welt was tun? Das ist ja für viele so aufwändig - also schauen wir doch besser gleich weg. 

Der deutsche Filmemacher Valentin Thurn dokumentierte in seinem Film "Taste the Waste" den tagtäglichen Wahnsinn in unserer Lebensmittelbranche: Supermärkte, welche täglich noch geniessbare Artikel entsorgen oder Gurken und Kartoffeln, die gar nicht erst in den Regalen landen, da sie den optischen Vorgaben nicht genügen. In der EU wird jeden Tag tonnenweise essbares entsorgt.

Donnerstag, Februar 23

Obst- und Gemüseanbau in Neuseeland wirklich genehmigungspflichtig? Wer und was steckt dahinter?


Vor gut einer Woche, las ich auf das-wilde-garten-blog.de, dessen Link mir ein lieber Freund zukommen liess, dass der private Anbau von Früchte und Gemüse im Garten in Neuseeland verboten sei und im Einzelfall genehmigt werden müsse. Anfangs war ich, wie viele andere Leser auch, geschockt. Als ich den Schock ein wenig verdaut hatte, fing ich an, darüber zu recherchieren. Was hinter dieser Schreckensmeldung wohl steckt? Ist es, wie viele behaupten, der Anfang davon, die Weltbevölkerung mit solchen Verboten zum Lebensmitteleigenanbau zu reglementieren, um die totale Kontrolle über die Nahrungsmittel in die Hände gigantischer Lebensmittelmultis zu bringen?

Dienstag, November 15

Tu was! 77 Tipps führen zu einer besseren Welt!




Warum Sie sich keine Bohrmaschine und keinen Hund kaufen sowie auf Daunenkissen verzichten sollten, erfahren Sie in einem neuen Buch des "Greenpeace Magazin". Tipps, wie jeder die Welt verbessern kann und das sogar kostengünstig und ohne viel Aufwand. 

Tofuschnitzel essen, kalt und kurz duschen, sich auf dem Rad abstrampeln: Die Welt zu retten, das ist kein Vergnügen, könnte man meinen. Das neue Buch des "Greenpeace Magazins" [1] belehrt uns eines Besseren. Auf jeder Doppelseite findet sich ein knapp formulierter Denkanstoss für eine bessere Welt, bebildert von dem Zeichner Christoph Niemann oder dem Fotografen Enver Hirsch. Insgesamt 77 "Tu was"-Tipps, die auf der gleichnamigen Kolumne der Umwelt-Zeitschrift beruhen.
Nicht alle Ratschläge sind neu, aber deshalb natürlich nicht weniger wichtig.

Mittwoch, November 2

Was steckt hinter dieser Occupy-Maske?


Kommt Ihnen diese Maske bekannt vor? 
Aber klar doch,  an «Occupy»-Demonstrationen und in Zeitungsberichten bezüglich dieser Bewegung wurde häufig diese grotesk wirkende Maske getragen und gezeigt. Worauf verweist sie? Auf nicht weniger als das Ende der bestehenden Zwangsherrschaft.

Die Maske mit dem charakteristischen Schnauz- und Spitzbärtchen ist Kult und wird von den Herstellern im Internetversand angeboten. In Kommentaren aus der Mainstreampresse heisst es, es handle sich um eine “Guy Fawkes”-Maske, benannt nach einem Revolutionär, der 1605 versuchte, das englische Parlament ihn die Luft zu sprengen. Die Medien suggerieren uns damit, dass die Demonstranten mit Terroristen sympathisieren. Tatsächlich dürften sich die Maskenträger aber vor allem auf den Film “V wie Vendetta” mit Natalie Portman beziehen.

Donnerstag, Oktober 27

Givebox: Schenkwirtschaft ist nachhaltig


Eine nette Idee, ursprünglich aus Berlin, welche schnell viele Anhänger gefunden hat:Die Rede ist von der sogenannten Give Box. Jedermann kann das Häuschen mit lange im Keller gebunkerten Gerätschaften, Krimskrams und alten Kleidern befüllen, und sich im Gegenzug selbst ein kleines “Geschenk” mit nach Hause nehmen. Unkompliziert und freundschaftlich entstand so ein anonymer Austausch alter Dinge, die für den Spender von geringem Wert, dem Beschenkten eine grosse Freude bereiten können.

Montag, Oktober 10

Das bedingungslose Grundeinkommen - reine Sozialromantik


Die Visionäre des bedingungslosen Grundeinkommens meinen es wahrscheinlich gut. Deshalb mache ich ihnen den Gefallen einer polemischen Kritik, die sie diskussionslos beiseite schieben können. Es wird ja eh nie realisiert werden. Jedoch verdreht es meines Erachtens den an Reformen interessierten Menschen den Kopf, und das finde ich ziemlich schade. Man könnte Gescheiteres denken und Nützlicheres tun, als dieser kapitalistischen Sozialromantik nachzuhängen.

Wie viele Sklaven arbeiten für Sie?



Bildquelle: zeitgeistlos.de
Slavery Footprint möchte mit dem Mythos aufräumen, Sklaverei sei ein Übel der Vergangenheit. Auf www.slaveryfootprint.org kann man durch das Beantworten von elf Fragen herausfinden, wie viele Sklaven für den eigenen Lebenswandel schuften müssen. Nach dem schockierenden Ergebnis liefert das Web-Angebot Vorschläge, um die Situation zu verbessern. "Sklaverei ist keine exotische Menschenrechtsverletzung. Das Problem ist nach wie vor sehr real", erklärt Amnesty-International-Österreich-Generalsekretär Heinz Patzelt.

Donnerstag, Juni 9

Plastik in Öl verwandeln – Ein neuartiger Apparat macht’s möglich!

Bildquelle: http://www.bund.net Müllkampagne
Nach praktisch jedem Einkauf werden wir mit einem ökologischen Alptraum bombardiert: Die Rede ist von Plastikverpackungen und Plastiktüten. 

Das Plastikabfall nicht gut für unsere Umwelt ist, wissen mittlerweile die meisten. In Italien wurden die Plastiktüten zu Anfang dieses Jahres komplett aus den Geschäften verbannt. Plastiksäcke werden aus Erdöl hergestellt und landen jedes Jahr zu X-Millionen auf unseren Deponien und in der Müllverbrennung.

Die altbekannten Probleme mit unserem Plastikmüll könnten nun allerdings der Vergangenheit angehören. Ein japanische Erfinder namens Akinori Ito hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Plastik wieder zurück in Erdöl, verwandelt werden kann.
 

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