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Dienstag, Januar 15

Wasser, ein Menschenrecht? Für die EU bald nur noch ein Handelsgut

Die Europäische Union ist dabei, das Wasser in den EU-Ländern zu privatisieren, damit möglichst schnell, viel Geld in die maroden Staatshaushalte gespült werden. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität/ Sauberkeit wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, ”sondern mittels Zusätzen gewahrt”, Grosskonzerne kontrollieren, wenn’s drauf ankommt und für die ist der Profit wichtiger, als das Allgemeinwohl…

Dienstag, Oktober 9

Vorsicht vor Filter-Blasen im Internet


Eli Pariser schloss im Jahr 2000 sein Studium in Recht und Politikwissenschaft mit Auszeichnung ab. Er ist politischer Aktivist und Autor und war Geschäftsführer von MoveOn.org (2004 bis 2008) und seit 2008 Vorstandsvorsitzender.
Im anschliessenden Video berichtet er über seine Erfahrungen mit Informationsfiltern im Internet und wie sich diese Vorfilterung auf die für uns sichtbaren Informationen auswirkt.

Freitag, Juli 20

TV-Tipp: Die Milch-Lügen-Dokumentation


Montag, 30. Juli 2012, 22:00 bis 22:45 Uhr, NDR 
Die Werbung suggeriert uns, Milch ist gesund und gut. Kaum ein Produkt hat hierzulande ein besseres Image. Was den Milchkonsum betrifft, ist Deutschland Spitzenreiter. Jährlich werden ungefähr 28 Milliarden Liter Kuhmilch produziert und verarbeitet. Grossangelegte Marketingkonzepte der Industrie und der Medizin sorgen für einen guten Absatz der Milchprodukte, da diese immer wieder in Verbindung mit gesunder Nahrung gebracht werden und Krankheiten wie Osteoporose und Karies vorbeugen sollen. Dass Kuhmilchkonsum Krankheiten wie Neurodermitis, Diabetes, Krebs usw. auslösen und fördern können, erkennen die wenigsten Menschen. Selbst viele Ärzte wissen es nicht besser.

Montag, Juli 2

Filmtipp: Abgefüllt - das lukrative Geschäft mit Flaschenwasser


Der Film beginnt mit einer dunklen Prophezeiung: Schon im Jahr 2030 werden 2/3 der Weltbevölkerung nicht mehr über sauberes Trinkwasser verfügen. Wer die Kontrolle über das Wasser hat, wird folglich in Zukunft die Macht haben. In Zukunft wird der Mangel an sauberem Wasser zu politischen Instabilitäten führen und die Konflikte zwischen Menschen und Ländern noch schüren. Die Politik zeigt sich zur Zeit wenig beunruhigt und mehr an Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen interessiert, als an verfügbarem Trinkwasser und einer gesunden Bevölkerung. Ohne baldige Wende jedoch, wird ihr das Wasser sprichwörtlich durch die Finger rinnen.  

Wer aber profitiert von Flaschenwasser?

Mittwoch, Juni 27

Gasland - Wenn Wasser durch "Fracking" ungenissbar wird


Gasland, der erste Dokumentarfilm über den Gasförder-Boom in den USA - und über dessen ökologischen Risiken, zeigt, wie Giftstoffe, die bei der Förderung verwendet werden, Menschen, Tiere und die Natur belasten. In dem gut 90-minütigen Werk wird Gas zu einer unsichtbaren, geruchlosen Bedrohung. Josh Fox's persönliches Interesse entbrannte, als ihn eine Firma anschrieb und für eine Bohrgenehmigung auf seinem Grundstück 100.000 Dollar zahlen wollte. Erdgas ist doch sauber? Und Wasser die Quelle des Lebens. Wasser nährt, es sollte nicht brennen, oder? 

Montag, Juni 18

Filmtipp: WE FEED THE WORLD - Ein Film, der auf den Magen schlägt

Mit "We feed the world" hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

Täglich wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es den Hühnern in den Legebatterien geht oder mit welchen Mitteln die Tomaten in spanischen Gewächshäusern grossgezogen werden, bekommt darauf antworten, sowie auf diverse andere Fragen. 

Freitag, Juni 15

Filmtipp: Plastic Planet - Plastik wächst uns über den Kopf


Noch etwas mehr als ein Jahr und in Los Angeles wird es keine Plastiktüten mehr geben. Als bisher grösste Stadt der USA hat der Stadtrat beschlossen, die Ausgabe von Plastiktüten im Stadtgebiet zu verbieten. Papiertüten dürfen weiterhin angeboten werden, sollen in Zukunft jedoch teurer werden, damit die Menschen beginnen, ihre eigenen Taschen und Rucksäcke mit zum Einkaufen zu bringen.
Plastiktüten werden im Durchschnitt nur wenige Minuten gebraucht, belasten die Umwelt aber für viele hundert Jahre. Allein in Los Angeles geben die Geschäfte jedes Jahr die schwindelerregende Menge von 2,3 Milliarden Plastiktüten aus. Auch im vermeintlich "grüneren" Deutschland sind Plastiktüten wider allen besseren Wissens noch immer legal und werden massenhaft verwendet.
In Kalifornien haben nun bereits 45 Städte Plastiktüten verboten, ein Verbot für den ganzen Bundesstaat scheiterte jedoch infolge extremer Lobbyarbeit der Hersteller.

Dienstag, Juni 12

Endstation Fortschritt? Wie weiter?


Was ist eigentlich Fortschritt? Dieser Frage gingen Mathieu Roy und Harold Crooks in ihrem Dokumentarfilm „Endstation Fortschritt?“ auf den Grund. Ausgangspunkt ist Roland Wrights „Eine kurze Geschichte des Fortschritts“ und seine These, dass Fortschritt und neue Technologien der Sog immanent sei, zwar unmittelbar Bedürfnisse befriedigen, aber längerfristig die Zukunft zu belasten. Ob und wie dieser Falle zu entgehen sei, haben WissenschaftlerInnen, politische AktivistenInnen und PhilosophInnen erörtert. 
Bedeutet Fortschritt zwangsläufig Verbesserung? Kann der menschliche Verstand die schnellen technologischen Veränderungen der letzten Jahrhunderte überhaupt erfassen? Ist weiteres kontinuierliches Wachstum anzustreben?  Kann der menschliche Verstand die schnellen technologischen Veränderungen der letzten Jahrhunderte überhaupt erfassen? Ist weiteres kontinuierliches Wachstum anzustreben? Oder lauten die Schlagworte für die nächsten Jahrzehnte nicht eher sparen, reduzieren, den Konsum einschränken? 

Montag, Juni 11

Filmtipp: Bulb Fiction - Energiesparlampen im Scheinwerferlicht


Ein weiterer interessanter Dokumentarfilme aus Österreich, welcher zur Zeit in den deutschen Kinos läuft, dreht sich um die Entstehung und die Auswirkungen des Glühbirnenverbots in der EU. Im Vorfeld dieser Richtlinie, wie man heute weiss, wurde viel gelogen. Deshalb kam es, wie so oft, dass das Verbot in der Öffentlichkeit nicht wie ein Geschenk an Siemens/Osram, Philips und Co. aussah, sondern wie eine Öko-Grosstat, die dazu geeignet war, das Image undemokratischer Strukturen erheblich zu verbessern. Trotz allem kam nach dies nach heraus, dass die Energiesparlampen teurer Quecksilber-Sondermüll sind und so lange zum Hellwerden brauchen,  dass sie viele Nutzer nicht mehr ausschalten – was selbstverständlich den Energiesparzweck konterkariert. Gewinner sind wieder einmal mehr, zwei europäische Konzerne, welche durch die Richtlinie so lange Ruhe vor asiatischen Konkurrenten haben werden, bis ihre Energiesparlampen- Halogen-, und LED-Patente abgelaufen sind. 

Donnerstag, Juni 7

Freigestellt


Was viele bei der Diskussion um die Wirtschaftskrise vergessen: Unser heutiges System kann auch deshalb nicht länger funktionieren, weil uns die Arbeit ausgeht. Durch die technische Entwicklung und der Steigerung der Arbeitsproduktivität haben sich die Voraussetzungen für Arbeit grundlegend verändert. In einem Interview mit der Stuttgarter-Zeitung äusserte sich der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin bezüglich der heutigen Arbeitsentwicklung wie folgt:

Freitag, April 20

Taste the Waste - Über die Vernichtung der Lebensmittel

Ich gebe es ja zu, der Titel "Probiert den Müll", ist nicht wirklich appetitlich; aber ein Hingucker. Das wird dem Film, meiner Ansicht nach, auf mehreren Ebenen gerecht. Denn wenn Menschen in Containern wühlen, sehen wir ja am liebsten weg. Peinlich, wenn Leute nach Essen oder Wiederverwertbarem in  unseren Abfällen suchen. Aber müssen wir uns dafür wirklich schämen, oder doch eher helfen und gegen die Ungerechtigkeit der Welt was tun? Das ist ja für viele so aufwändig - also schauen wir doch besser gleich weg. 

Der deutsche Filmemacher Valentin Thurn dokumentierte in seinem Film "Taste the Waste" den tagtäglichen Wahnsinn in unserer Lebensmittelbranche: Supermärkte, welche täglich noch geniessbare Artikel entsorgen oder Gurken und Kartoffeln, die gar nicht erst in den Regalen landen, da sie den optischen Vorgaben nicht genügen. In der EU wird jeden Tag tonnenweise essbares entsorgt.

Freitag, Februar 17

Filmtipp: Food Inc. - Was essen wir wirklich?

Weisst du bescheid über die Nahrungsmittel die du isst? Sind sie gesund? Und wo kommen sie eigentlich her?

Food, Inc.- Was essen wir wirklich" – der als Eröffnungsfilm auf der Berlinale 2009 Erfolge feierte und für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert war – ist für bewusste Verbraucher sehr empfehlenswert und ein Plädoyer für faire und nachhaltig produzierte lokale Produkte. Der 1950 in New York geborene Regisseur Robert Kenner wirft mit seinem Film ein brechreizerregendes Licht auf die Nahrungsmittel und stellt unbequeme Fragen wie: Warum kriegt man für 0,99 Dollar zwei industriell gefertigte Hamburger, aber keinen frischen Broccoli?

Montag, Januar 2

Filmempfehlung: Thrive - What on earth will it take?


Seit ein paar Jahren reisst der Fluss aufklärerischer, spiritueller und grenzwissenschaftlicher Film-Dokumentationen nicht mehr ab. Durch die heutigen Möglichkeiten, Filme kostengünstig oder gar kostenlos herzustellen und über das Internet zu verbreiten, ist der Film ein wichtiges Medium geworden, Ideen und Realitätsdeutungen auf dem ganzen Planeten zu verbreiten.

Spätestens seit den Zeitgeist-Dokumentationen erreichen damit Themen, Ideen und Theorien ein Millionenpublikum, die man im Kino oder Fernsehen kaum zu sehen bekommt.
Nun ist mit "Thrive - What on Earth will it take" auf deutsch "Gedeihen - Was in aller Welt wird es brachen?" ein weiterer Film angetreten, "die Wahrheit" zu enthüllen und die Menschheit wachzurütteln. Durch die kompakte Zusammenstellung des Materials wird ein sehr gutes Bild der aktuellen globalen Situation gezeichnet. Ein Bild, das, wie zu erwarten war, nicht gerade rosig aussieht.

Samstag, Dezember 31

Frohes neues Jahr mit "Dinner for One" mal anders



Diese Nacht heisst es wieder: Frohes neues Jahr! Denn das Jahr neigt sich dem Ende zu und am heutigen 31. Dezember 2011 werden wieder die Korken und das Feuerwerk knallen! Wieder einmal feiern wir Silvester und rutschen in ein neues Jahr. Für 2012 wünsche ich Euch allen alles Gute und nur das Beste.



Ich möchte euch kurz noch auf etwas aufmerksam machen: Dinner for One mit neuer Besetzung. Eine klasse Satire pünktlich zu Silvester!


Aus Miss Sophie wird Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihren Butler gibt Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. Zusammen spielen sie in einem Video die Silvester-Kultsendung „Dinner for One“ mit dem Titel „Der 90. Rettungsgipfel oder Euros for No One“.

Schöpfer des Schwarz-Weiss-Videos ist der Satiriker Udo Eling vom ARD-„Morgenmagazin“. Der Streifen ist zurzeit der Hit im Internet – binnen weniger Tage klickten ihn Zehntausende auf Youtube an.


In diesem Sinne HAPPY NEW YEAR und danke für euer Interesse am Bewusste- leben-Blog.

Montag, Oktober 10

Das bedingungslose Grundeinkommen - reine Sozialromantik


Die Visionäre des bedingungslosen Grundeinkommens meinen es wahrscheinlich gut. Deshalb mache ich ihnen den Gefallen einer polemischen Kritik, die sie diskussionslos beiseite schieben können. Es wird ja eh nie realisiert werden. Jedoch verdreht es meines Erachtens den an Reformen interessierten Menschen den Kopf, und das finde ich ziemlich schade. Man könnte Gescheiteres denken und Nützlicheres tun, als dieser kapitalistischen Sozialromantik nachzuhängen.

Montag, Mai 16

Aspartam wurde umgetauft in AminoSweet

Gewann man früher Kriege durch Schusswaffen und Giftgase, bedient man sich heute einer ganz anderen Kriegsführungsart. Die Rede ist von Ersatz natürlicher Nahrung durch synthetische Zusatzstoffe. Der Vorteil dieser Methode: die Krankheiten kommen schleichend und Enden nicht selten in Krebs, Multipler Sklerose, Parkinson oder Alzheimer. Kommt hinzu, dass mit 
diesen modernen Krankheiten ein zusätzlicher Profit generiert werden kann. 


 

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