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Mittwoch, August 8

Kindergesundheit


Die Gesundheit unserer Kinder sollte jedem ein Anliegen sein. Egal ob es um die Ernährung, die Bewegung oder um die Psyche geht. In der heutigen Zeit muss alles schnell und unkompliziert gehen. Es gibt fast jede Speise bereits als Fertigprodukt und das Aufwärmen dauert nur wenige Sekunden oder Minuten. Man muss sich keine Gedanken mehr über die Zutaten machen, da ja eh schon alles fix und fertig ist. In vielen Familien isst jeder für sich allein, da jeder eine andere Fernsehsendung sehen möchte und die gemeinsamen Familienstunden kann man an einer Hand abzählen. Was hier sehr überspitzt darstellt wird, ist in vielen Familien traurige Realität. Kinder sind zu einer bedeutenden Zielgruppe für die Konsumgüterindustrie geworden. Nur enthalten diese Lebensmittel, zuviel Zucker, Fett und Kalorien. Ab und zu genossen, richten Fruchtzwerge und Co keinen Schaden an - sofern sie Ausnahmen bleiben und nicht fixer Bestandteil der Ernährung sind.
Kinder sollten so früh wie möglich den bewussten Umgang mit frischen und gesunden Lebensmitteln lernen, um ihnen die Basis für eine langfristige Gesundheit zu geben. 

"Die Liebe hat den Menschen erschaffen, die Demut hat ihn erlöst", schrieb Hildegard von Bingen in einem ihrer Briefe. Besonders für Kinder ist es wichtig, dass sie sich geliebt wissen. Am meisten spüren sie das wohl, wenn sie krank sind. Wir können unsere Kinder über unsere Liebe zur Gesundheit führen: mit Zuwendung, mit guten Speisen und einfache Heilmitteln aus der Natur. Gelingt es uns, gut für das Wohl unserer Kinder zu sorgen, werden sie das, was sie von uns erfahren haben, auch mit Begeisterung weitergeben. Anregungen dazu finden Sie auf diesem Blog, das kein Ersatz für einen Arztbesuch sein will, sondern ein Leitfaden für eine gesunde Zukunft.

Mittwoch, Juli 6

Frühe Entfremdung bringt lebenslange Entfremdung

Von unseren Kindern wird in der heutigen Zeit sehr viel verlangt. Im Kleinkindalter sollen sie bilingual erzogen werden, sie sollen an Malkursen teilnehmen, ein Musikinstrument und schon erste mathematische Zusammenhänge erlernen und und und. Das Motto lautet: Je früher desto besser! Denn nur, wer in frühen Jahren viel lernt, der wird später intelligent und gehört zur relevanten Gruppe der Leistungsgesellschaft.

Der Ehrgeiz ist riesengross, aber Achtung: Es ist der Ehrgeiz der Erwachsenen. 
Wie steht es dabei mit unseren Kindern? Sind sie schon in der Lage, mit ein, zwei Jahren englische oder spanische Vokabeln zu lernen? Brauchen sie bildungspädagogische Strategien, um die Vernetzung ihrer Synapsen im wachsenden Kinderhirn zu beschleunigen und werden sie dadurch wirklich intelligenter? Fühlen sich Kleinkinder wohl und wird ihr Selbstvertrauen gestärkt bei diesen vorschulischen Ausbildungsprogrammen?
 

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