Gasland, der
erste Dokumentarfilm über den Gasförder-Boom in den USA - und über dessen
ökologischen Risiken, zeigt, wie Giftstoffe, die bei der Förderung verwendet
werden, Menschen, Tiere und die Natur belasten. In dem gut 90-minütigen Werk
wird Gas zu einer unsichtbaren, geruchlosen Bedrohung. Josh Fox's persönliches Interesse entbrannte, als ihn
eine Firma anschrieb und für eine Bohrgenehmigung auf seinem Grundstück 100.000
Dollar zahlen wollte. Erdgas ist doch sauber? Und Wasser die Quelle des Lebens.
Wasser nährt, es sollte nicht brennen, oder?
Mittwoch, Juni 27
Montag, Juni 18
Filmtipp: WE FEED THE WORLD - Ein Film, der auf den Magen schlägt
Mit "We feed the world" hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.
Täglich wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jeder Europäer isst jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.
Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es den Hühnern in den Legebatterien geht oder mit welchen Mitteln die Tomaten in spanischen Gewächshäusern grossgezogen werden, bekommt darauf antworten, sowie auf diverse andere Fragen.
Freitag, Juni 15
Filmtipp: Plastic Planet - Plastik wächst uns über den Kopf
Noch etwas mehr als ein Jahr und in Los Angeles wird es keine Plastiktüten mehr geben. Als bisher grösste Stadt der USA hat der Stadtrat beschlossen, die Ausgabe von Plastiktüten im Stadtgebiet zu verbieten. Papiertüten dürfen weiterhin angeboten werden, sollen in Zukunft jedoch teurer werden, damit die Menschen beginnen, ihre eigenen Taschen und Rucksäcke mit zum Einkaufen zu bringen.
Plastiktüten werden im Durchschnitt nur wenige Minuten gebraucht, belasten die Umwelt aber für viele hundert Jahre. Allein in Los Angeles geben die Geschäfte jedes Jahr die schwindelerregende Menge von 2,3 Milliarden Plastiktüten aus. Auch im vermeintlich "grüneren" Deutschland sind Plastiktüten wider allen besseren Wissens noch immer legal und werden massenhaft verwendet.
In Kalifornien haben nun bereits 45 Städte Plastiktüten verboten, ein Verbot für den ganzen Bundesstaat scheiterte jedoch infolge extremer Lobbyarbeit der Hersteller.
Dienstag, Juni 12
Endstation Fortschritt? Wie weiter?
Was ist eigentlich Fortschritt? Dieser Frage gingen Mathieu Roy und Harold Crooks in ihrem Dokumentarfilm „Endstation Fortschritt?“ auf den Grund. Ausgangspunkt ist Roland Wrights „Eine kurze Geschichte des Fortschritts“ und seine These, dass Fortschritt und neue Technologien der Sog immanent sei, zwar unmittelbar Bedürfnisse befriedigen, aber längerfristig die Zukunft zu belasten. Ob und wie dieser Falle zu entgehen sei, haben WissenschaftlerInnen, politische AktivistenInnen und PhilosophInnen erörtert.
Bedeutet Fortschritt zwangsläufig Verbesserung? Kann der menschliche Verstand die schnellen technologischen Veränderungen der letzten Jahrhunderte überhaupt erfassen? Ist weiteres kontinuierliches Wachstum anzustreben? Kann der menschliche Verstand die schnellen technologischen Veränderungen der letzten Jahrhunderte überhaupt erfassen? Ist weiteres kontinuierliches Wachstum anzustreben? Oder lauten die Schlagworte für die nächsten Jahrzehnte nicht eher sparen, reduzieren, den Konsum einschränken?
Montag, Juni 11
Filmtipp: Bulb Fiction - Energiesparlampen im Scheinwerferlicht
Ein weiterer interessanter Dokumentarfilme aus Österreich, welcher zur Zeit in den deutschen Kinos läuft, dreht sich um die Entstehung und die Auswirkungen des Glühbirnenverbots in der EU. Im Vorfeld dieser Richtlinie, wie man heute weiss, wurde viel gelogen. Deshalb kam es, wie so oft, dass das Verbot in der Öffentlichkeit nicht wie ein Geschenk an Siemens/Osram, Philips und Co. aussah, sondern wie eine Öko-Grosstat, die dazu geeignet war, das Image undemokratischer Strukturen erheblich zu verbessern. Trotz allem kam nach dies nach heraus, dass die Energiesparlampen teurer Quecksilber-Sondermüll sind und so lange zum Hellwerden brauchen, dass sie viele Nutzer nicht mehr ausschalten – was selbstverständlich den Energiesparzweck konterkariert. Gewinner sind wieder einmal mehr, zwei europäische Konzerne, welche durch die Richtlinie so lange Ruhe vor asiatischen Konkurrenten haben werden, bis ihre Energiesparlampen- Halogen-, und LED-Patente abgelaufen sind.
Macht Milch unfruchtbar und Käse süchtig? - Studien meinen Ja!
Bildquelle: aboutpixel.de / Milch macht müde Männer munter © Melanie Braun |
Als Kleinkinder (im Alter zwischen 2-5) hören wir auf, das Enzym Laktase zu produzieren. Dieses Enzym hilft dabei, Laktose aufzubrechen, den wichtigsten Zucker, der in Milchprodukten zu finden ist.
Lassen Sie uns einige Statistiken über die Laktose-Intoleranz ansehen:
Sonntag, Juni 10
Glutamat & Hefeextrakt - Natürlich ist was anderes
Glutamat welches fadem Essen Geschmack verleiht, ist in den letzten Jahren immer wieder in Kritik geraten. Der industriell hergestellte Geschmacksverstärker auch unter den E-Nummern E 620 bis E 625 bekannt, steht unter Verdacht, Lebensmittel-unverträglichkeiten auszulösen und sich negativ auf hormonelle Prozesse auszuwirken. Da das Gesundheitsbewusstsein von uns Schweizern immer mehr zunimmt, re-agierten diverse Lebensmittelhersteller prompt mit einem "natürlich" anmutenden Ersatz namens Hefeextrakt. Dieser ist jedoch gar nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint.
Freitag, Juni 8
Mumps und Masern - Das Aus für die Ausrottung
Sind impfende Ärzte skrupellose Menschen? Manche
Impfgegner sehen dies so und halten jeden impfenden Arzt für einen
Massenmörder. Zugegeben, mit einem klaren Feindbild lebt es sich für viele
leichter insbesondere für diejenigen, welche von Impfschäden direkt betroffen
sind. Infolge Impfkomplikationen meiner Tochter, begab ich mich auf den
Weg, die Wahrheit über das Impfen herauszufinden. Ich wollte die Zusammenhänge
und Hintergründe verstehen, so wie sie wirklich sind obwohl ich angesichts
meiner Ausbildung doch Bescheid hätte wissen müssen. Und die Wahrheit ist
nun mal, dass auch Ärzte nur Menschen sind. Dass sie täglich Kompromisse eingehen,
unter Zwängen stehen, Abhängigkeiten unterliegen sowie Angst vor
Autoritäten haben. So wie jeder von uns.
Die Wahrheit
ist, dass sie während ihres Studiums so gut wie nichts über das Impfen gehört
haben, dass die Krankenkassen eine Impfberatung, die nicht zu einer Impfung
führt, nicht bezahlen, dass die Impfungen in den meisten Kinderarztpraxen einen
wichtigen Einnahmefaktor darstellen und auch Ärzte täglich mit Impfpropaganda
zugeschüttet werden.
Donnerstag, Juni 7
Freigestellt
Was viele bei der Diskussion um die Wirtschaftskrise vergessen:
Unser heutiges System kann auch deshalb nicht länger funktionieren, weil uns
die Arbeit ausgeht. Durch
die technische Entwicklung und der Steigerung der Arbeitsproduktivität haben
sich die Voraussetzungen für Arbeit grundlegend verändert. In einem
Interview mit der Stuttgarter-Zeitung äusserte
sich der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin bezüglich der heutigen
Arbeitsentwicklung wie folgt:
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