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Montag, Juni 11

Macht Milch unfruchtbar und Käse süchtig? - Studien meinen Ja!



Bildquelle: aboutpixel.de / Milch macht
müde Männer munter © Melanie Braun
Kommt es Ihnen nicht merkwürdig vor, dass wir Menschen Milchprodukte konsumieren. Denken Sie mal drüber nach: Wir sind die einzige Spezies auf diesem Planeten, die anderer Säugetiere Muttermilch trinkt! Muttermilch, ist einzig für die Jungen für den begrenzten Zeitraum ausgelegt, bevor diese selbst feste Nahrung zu sich nehmen können. In diesem Artikel wollen wir untersuchen, warum sich dieses beliebte und populäre Lebensmittel so negativ auf ihre Fruchtbarkeit auswirken kann.
Als Kleinkinder (im Alter zwischen 2-5) hören wir auf, das Enzym Laktase zu produzieren. Dieses Enzym hilft dabei, Laktose aufzubrechen, den wichtigsten Zucker, der in Milchprodukten zu finden ist.
Lassen Sie uns einige Statistiken über die Laktose-Intoleranz ansehen:
- 75% der Erwachsenen weltweit sind Laktose-intolerant
- 90 % der asiatischen und afrikanischen Bevölkerung sind Laktose-intolerant
- 15-25 % der Deutschen und Schweizer sind von Laktoseintoleranz betroffen
Für den Grossteil der Menschheit ist sie also der Normalzustand. Deshalb stehen uns in den Regalen der Supermärkte auch immer mehr laktosefreie zur Verfügung.  ProdukteDie Laktoseintoleranz von Erwachsenen ist tatsächlich eine ursprüngliche Eigenschaft des Menschen: Die Fähigkeit, Laktose problemlos zu verdauen, ist eine relativ junge genetische Mutation, die sich erst mit dem Aufkommen der Viehzucht entwickelt hat.

Krank durch Milchprodukte


Wenn Sie Milchprodukte essen und Laktoseintolerant sind, wird ihr Darm gereizt. Dies erhöht die Schleimproduktion im Verdauungstrakt und der Schleim verhindert, dass andere Nährstoffe absorbiert werden können. Übermässige Schleimproduktion kann auch in der Nase, Lunge und dem reproduktiven System auftreten. Deshalb sind Schniefnasen und asthmaähnliche Reaktionen bei Menschen mit Laktoseintoleranz sehr häufig. Der Schleim im reproduktiven System kann überhand nehmen und die Reise der Spermien durch die Gebärmutter erschweren.
Eine Studie ergab, dass Milch und Milchprodukte eine der Hauptquelle für Östrogene tierischen Ursprungs in der menschlichen Ernährung sind - sie sind für etwa 60-70% der aufgenommenen Östrogene verantwortlich. Menschen konsumieren Milch von den Kühen in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft, wenn der Östrogenspiegel sehr hoch ist. Aufgrund der genetischen Veränderung der Milchkühe (z. B. Holstein), ist es zudem durchaus möglich, dass die Milch, die heute getrunken wird, nicht die gleiche ist wie vor 100 Jahren. Diese Kühe werden mit einer Kombination aus Gras und Kraftfutter (Getreide-Eiweiß-Mix und verschiedene Nebenprodukte) gefüttert, so dass sie in der Lage sind, in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft Milch zu produzieren.
Wir verbinden Milch und Milchprodukte in der Regel mit Kalzium, denken aber nie daran, was wir sonst noch zusammen mit diesem Kalzium zu uns nehmen (und Milchprodukte sind nebenbei bemerkt beileibe nicht die beste Quelle für Kalzium). Hier ist eine Liste von Hormonen, die in Kuhmilch zu finden sind:
Prolaktin, Somatostatin, Melatonin, Oxytocin, Wachstumshormone, Lutropin, TSH, Östrogene, Progesteron, Insulin, Kortikosteroide und vieles mehr. Glauben Sie, dass eine Mehraufnahme von all diesen Hormonen ihren eigenen Hormonhaushalt stören könnte? Darauf können Sie wetten!
Der Genuss von Milch wurde mit einigen Fällen von Unfruchtbarkeit bei Männern in Verbindung gebracht. In Studien wurden mehr konzentrierte Pestizide in Käse gefunden, als bei nicht-biologischem Obst und Gemüse. Das solte Ihnen doch zu denken geben. Übermässige Östrogen- und Pestizid-Exposition wurde mit PCOS ( Polyzystische Ovarialsyndrom ) und Endometriose verbunden. Die erste Massnahme von Naturheilverfahren für PCOS und Endometriose ist die Minimierung der Aufnahme von tierischen Produkten. Tierische Produkte haben einen hohen Gehalt an Hormonen, Pestiziden und Herbiziden, die als endokrine Disruptoren bekannt sind. Sie verwüsten ihren Hormonhaushalt und dies kann bis zur Anovulation (Ausbleiben der Ovulation) führen.

Käse macht süchtig


Wenn Sie denken, Sie sind süchtig nach Käse und Milch: Guess what? Sind sind es! Milch enthält natürliche Morphine, Codein und andere Opiate. Diese Wohlfühlchemikalien sind in der Milch damit das Kalb süchtig nach Milch wird und sich an die Mutter bindet, um zu überleben. Morphine = Genuss - so verbindet das Kalb Vergnügen mit dem Trinken von Milch und kommt zurück, um mehr davon zu bekommen.
Die gleichen Chemikalien finden sich auch in ihrem Käse weshalb so viele Menschen es lieben Käse zu essen. In der Schweiz werden im Durchschnitt 20 kg Käse pro Jahr pro Kopf konsumiert!
Wie bei allen Suchterkrankungen wird es einige Zeit dauern, sie zu überwinden. Es dauert 21 Tage für das Gehirn mit einer Gewohnheit zu brechen oder eine neue zu erwerben. Leben Sie für 21 Tage ohne Käse und Sie werden ihr Verlangen stoppen. Aber Vorsicht: Wie bei allen Opiaten macht bereits ein Bissen wieder süchtig!
Sehen Sie, ich sage nicht, dass Sie nie wieder Milchprodukte essen sollen obwohl Sie sich, wenn Sie es nicht vertragen, selbst einen grossen Gefallen tun würden. Es ist schwer, Milchprodukte zu vermeiden, da sie sich in allem von Pizza und cremigen Pastasossen bis zu Käse, Kuchen, Joghurt und Eis befinden. Alles, was ich sage ist: Geben Sie es für einige Zeit auf, wenn Sie versuchen, schwanger zu werden.

Zusammenfassung

In diesem Artikel betrachteten wir die negativen Auswirkungen von Milchprodukten auf ihre Fruchtbarkeit. Milchprodukte können Entzündungen im Darm hervorrufen und dazu führen, dass Nahrung schlechter aufgenommen wird. Sie können sich negativ auf die Zervixschleim-Produktion auswirken und zu Hormonstörungen und Anovulation beitragen. Daher ist Milch in der Regel generell zu meiden, es sei denn, es handelt sich um Bio-Milchprodukte und Sie sind nicht laktoseintolerant. Und vermeiden Sie Milch überhaupt, wenn Sie an PCOS oder Endometriose leiden.

Der beste Weg, um herauszufinden, ob Sie milchunverträglich sind, ist ein Immunglobulin IgG-Test. Minimieren Sie grundsätzlich die Aufnahme von tierischen Erzeugnissen und Erhöhen Sie die Aufnahme von Bio-Gemüse und Ballaststoffen aus Obst, Getreide, Nüsse und Samen. Sie können alles Kalzium, dass Sie benötigen, aus Sesamsamen (Tahini), Spinat, Chinakohl, Broccoli, Algen oder Löwenzahn-Blättern erhalten.


Quellen

Bernard, N. Breaking the Food Seduction: The Hidden Reasons Behind Food Cravings and 7 Steps to End Them Naturally. NY: St. Martins, 2003.
Ganmaa D, et al. Is milk responsible for male reproductive disorders? Med Hypotheses. 2001 Oct;57(4):510-4.
Keene, I. Natural Fertility Prescription, Switzerland, 2008.

1 Kommentar:

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